Protestaktion der Mitarbeitenden

08.06.2026


Gemeinsamer Protestmarsch und SOS Fotoaktion in Ludwigshafen

Ein starkes Zeichen der Solidarität und des gemeinsamen Engagements für die Gesundheitsversorgung in unserer Region 

Zahlreiche Mitarbeitende des Krankenhauses Zum Guten Hirten Ludwigshafen beteiligten sich gemeinsam mit den Vorständen der Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern Dr. Wolfgang Schell und Oliver Heath, Verwaltungsdirektor Mark Lemberger sowie der Ärztlichen Direktorin Dr. med. Christine Weis an einer gemeinsamen Protestaktion der Krankenhäuser der Region Vorderpfalz und Worms.

Im Anschluss an die Pressekonferenz zogen die Teilnehmenden gemeinsam vom Haupteingang des Klinikums Ludwigshafen zum Alwin-Mittasch-Platz. Dort entstand aus Kasacks, der Berufskleidung der Mitarbeitenden, ein weithin sichtbares SOS-Zeichen. Es symbolisierte die Sorgen vieler Krankenhäuser um die Zukunft einer verlässlichen und wohnortnahen Gesundheitsversorgung.

Die Aktion ist Teil eines bislang einmaligen Schulterschlusses von 15 Krankenhäusern aus der Vorderpfalz und Worms. Gemeinsam machen die Kliniken auf die möglichen Folgen des geplanten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes aufmerksam. Auch die beiden Häuser der Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern – das Sankt Vincentius Krankenhaus Speyer und das Krankenhaus Zum Guten Hirten Ludwigshafen – beteiligten sich aktiv an den Protesten.

Die geplanten Sparmaßnahmen würden die ohnehin angespannte wirtschaftliche Situation vieler Krankenhäuser weiter verschärfen. Insbesondere die Begrenzung der Refinanzierung von Tarifsteigerungen sowie die Deckelung des Pflegebudgets bereiten den Kliniken große Sorgen. Sie befürchten, dass dadurch notwendige Investitionen in Personal, Infrastruktur und Versorgungsangebote erschwert werden und langfristig die medizinische und pflegerische Versorgung der Bevölkerung beeinträchtigt werden könnte.

„Keine Reformen auf Kosten der Versorgung“ lautet deshalb die zentrale Botschaft der gemeinsamen Aktionen.



SOS-Protestaktion vor dem Speyerer Dom

„Keine Reformen auf Kosten der Versorgung. Fair für Patienten, Beschäftigte und Kliniken“ steht auf dem sieben Meter langen Protestbanner, hinter dem sich rund 400 Mitarbeitende des Sankt Vincentius Krankenhauses Speyer und des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhauses Speyer heute Mittag auf dem Domplatz versammelt haben.

Besonderes Symbol der Aktion war ein aus rund 100 Kasacks (Arbeitskleidung) geformter SOS-Schriftzug, der die angespannte Situation vieler Krankenhäuser sichtbar machte. Neben ärztlichem und pflegerischem Personal unterstützten Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler, die beiden Vorstände der Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern Dr. Wolfgang Schell und Oliver Heath, mit Verwaltungsdirektor Phillip Nowak des Sankt Vincentius Krankenhauses Speyer und dem Vorstand Finanzen der Diakonissen Speyer Udo Langenbacher sowie die Krankenhausgeschäftsführer Jonas Sewing („Diak“) die Protestaktion. 

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Die Krankenhaus-Stiftung der Niederbronner Schwestern steht mit ihren beiden Standorten in Speyer und Ludwigshafen für eine menschliche, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung. Gemeinsam mit dem Diakonissen-Stiftungs-Krankenhause setzt sie sich dafür ein, dass die notwendigen Reformen im Gesundheitswesen nicht zulasten von Patientinnen und Patienten, Beschäftigten und Kliniken erfolgen.

Denn eine starke Gesundheitsversorgung braucht Menschen, Verantwortung und eine verlässliche Finanzierung.

Bildnachweis: Die Fotos stammen von Alexander Martin

Kontakt

Krankenhaus Sankt Vincentius Krankenhaus
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Kontakt

Krankenhaus Zum Guten Hirten
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nina-Maria Dorigo

Telefon:
06232 133-284

E-Mail:
presse@guterhirte-ludwigshafen.eu


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